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Der Holz- bzw. Brikettofen
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Holz
ist der natürlichste und umweltverträglichste Brennstoff,
den wir kennen - vorausgesetzt, die Holzgase werden vollständig
verbrannt. Hierfür sind mehrere Faktoren ausschlaggebend:
- Trockenes Holz
- Ausreichende Luftzufuhr über die gesamte Feuerraumbreite
- Hohe Verbrennungstemperatur
- Ein richtig konstruierter Ofen - für Holz angelegt.
Holz ist, ebenso wie Braunkohle, ein langflammiger Brennstoff,
der möglichst waagerecht liegend abbrennen sollte. Gute
Holz- bzw. Brikettöfen haben daher stets eine seitliche
Feuerung und eine Brennkammer, die mehr tief als breit - eben
"holzscheitförmig" - angelegt ist und auf der im Idealfall
senkrecht und waagerecht angeordnete Rauchgaszüge aufbauen.
Richtig abgebranntes Holz hat einen verschwindend geringen Ascheanfall.
Ein reiner Holzofen braucht daher auch keinen Rost: Das Feuer
brennt auf dem Grund des Ofens im Aschebett (sog. "Grundofen").
Im Abbrandverhalten sind Holz und Braunkohle vergleichbar -
die Aschenmenge ist bei Braunkohle jedoch größer.
Daher erleichtert bei überwiegender Braunkohlefeuerung
eine Brennkammer mit Rost und Aschenkasten die Bedienung des
Ofens.
Typische Holz-/Brikettöfen aus alter Zeit sind der Etagen-,
der Wirtschaftsaufsatz- und der Hopewellofen. |
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© Märchenofen 2011
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