Der Holz- bzw. Brikettofen

 
     
   
  Holz ist der natürlichste und umweltverträglichste Brennstoff, den wir kennen - vorausgesetzt, die Holzgase werden vollständig verbrannt. Hierfür sind mehrere Faktoren ausschlaggebend:

- Trockenes Holz
- Ausreichende Luftzufuhr über die gesamte Feuerraumbreite
- Hohe Verbrennungstemperatur
- Ein richtig konstruierter Ofen - für Holz angelegt.

Holz ist, ebenso wie Braunkohle, ein langflammiger Brennstoff, der möglichst waagerecht liegend abbrennen sollte. Gute Holz- bzw. Brikettöfen haben daher stets eine seitliche Feuerung und eine Brennkammer, die mehr tief als breit - eben "holzscheitförmig" - angelegt ist und auf der im Idealfall senkrecht und waagerecht angeordnete Rauchgaszüge aufbauen. Richtig abgebranntes Holz hat einen verschwindend geringen Ascheanfall. Ein reiner Holzofen braucht daher auch keinen Rost: Das Feuer brennt auf dem Grund des Ofens im Aschebett (sog. "Grundofen"). Im Abbrandverhalten sind Holz und Braunkohle vergleichbar - die Aschenmenge ist bei Braunkohle jedoch größer. Daher erleichtert bei überwiegender Braunkohlefeuerung eine Brennkammer mit Rost und Aschenkasten die Bedienung des Ofens.

Typische Holz-/Brikettöfen aus alter Zeit sind der Etagen-, der Wirtschaftsaufsatz- und der Hopewellofen.
   
   
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