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Der Allesbrenner
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Den vielgepriesenen "Allesbrenner",
einen Ofen, der alle festen Brennstoffe mit gleich gutem Wirkungsgrad
verbrennt, gibt es praktisch nicht.
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Allzu
häufig wird hier - wider besseres Wissen - dem Ofeninteressenten
nach dem Munde geredet. Allesbrenner nehmen eine Art Zwitterstellung
zwischen Holz- und Kohleöfen ein: Sie sind so angelegt,
dass guter Abbrand für alle festen Brennstoffe gewährleistet
sein soll. Die Brennkammerform und die frontale Anordnung der
Feuerungstüren sind eher auf Kohle als Brennstoff zugeschnitten.
Gleichzeitig ist die Brennkammer aber breiter angelegt als beim
typischen Dauerbrandofen - das Holz kann also zumindest ankippen
oder sogar nahezu waagerecht liegen. Die Luftführung bietet
durch Primär- und Sekundärluft gleichermaßen
gute Voraussetzungen für Holz und schwarze Brennstoffe.
Trotzdem sollte man sehr wohl differenzieren:
Je stärker die "Holzmerkmale" (s."Holzofen") eines Allesbrenners
ausgeprägt sind, umso eher ist auch der wirksame Holzbrand
gewährleistet - dies gilt natürlich analog für
Kohle (s."Dauerbrandofen").
Die gleichzeitige Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe berücksichtigt
ein erfahrener Ofenrestaurator bereits bei der Art der Zugführung
und Ausmauerung. Richtig bedient, wird auch bei Gemischtfeuerung
des Ofens ein guter Wirkungsgrad bei rauchgasarmer Verbrennung
erzielt. Dass der leichter entflammbare Brennstoff in der Schichtung
nach oben gehört, ist kaum bekannt, doch überraschend
wirksam.
Durch die Feinregulierung der Sauerstoffzufuhr auf verschiedenen
Ebenen steht der Allesbrenner alter Bauart, wie wir ihn vor
allem bei Regulierfüllöfen unterschiedlichster Ausprägung
finden, "modernen "Öfen in nichts nach. Diese greifen vielmehr
in der Bauweise auf die bewährte Technik alter Öfen
zurück ... |
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© Märchenofen 2011
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